Ich werde die Vereinbarkeit von Familie und Beruf stärken:


Ich möchte die Betreuungszeiten in den Schulen deutlich ausweiten und flexibilisieren – Und das orientiert an den Bedarfen der Familien.
Dies gilt insbesondere für den Übergang vom Kindergarten in die Grundschule. Ich werde damit den Bruch zwischen den mittlerweile in den Kindertagesstätten deutlich ausgeweiteten Betreuungszeiten beim Übergang in die Grundschulen beseitigen.

Wenn wir die Kinderbetreuung für Eltern erleichtern, machen wir den Zuzug junger Familien in unsere Region noch attraktiver.

Euer Johannes

Ich werde die Vereinbarkeit von Familie und Beruf stärken:

Meine Tour „Johannes vor Ort“ hat mich gestern nach Elsoff, Hüblingen, Neunkirchen und Irmtraut geführt.

Die Gemeinden Elsoff und Neunkirchen sind stolz, zu den wenigen Gemeinden zu gehören, die einen Dorfladen haben. Im Gespräch mit einer Mitarbeiterin im Elsoffer Dorflädchen berichtete sie mir, dass man sehr zufrieden sei, dass das Angebot nicht nur von den Bürgerinnen und Bürgern aus Elsoff sondern auch aus den Nachbargemeinden angenommen wird.

Besonders erfreut hat mich in Elsoff ein Bild aus Kinderhand, mit der Aufschrift „Gemeinde ist…, wenn man einen gemeinsamen Weg findet“. Ich finde mich darin mit meinem Motto „Gemeinsam. Noch mehr. Erreichen“ bestätigt.

Im Rahmen eines kleines Ortsrundgangs in Irmtraut konnte mich mein Bürgermeister-Kollege Jens-Peter Heun über die Planung der Gemeinde für eine weitere Erschließung im Baugebiet Mühlenstück informieren. Ein weiterer Rundgang ist bereits für die kommende Woche vereinbart. Kollege Heun und mich verbindet eine ständige, enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit im Rahmen einer interkommunalen Vereinbarung für unserer Kindertagestätte.

In den heute besuchten Gemeinden wurden meine Ziele sehr begrüßt – eigene und neue Ideen neben rein gesetzlichen Aufgaben auf VG-Ebene. Erneut entstand die Diskussion für einen richtigen Bürgerbus-Betrieb, der das Angebot zu festen Abhol- und Bringzeiten zu den Menschen in den Dörfern bringt. Zudem standen ein Klimaschutzmanagement zur Bündelung aller denkbaren Maßnahmen für einen ganzheitlichen Klimaschutz, die Sicherstellung der ärztlichen Versorgung sowie eine stärkere Kümmerung um die Jugend im Vordergrund der Gespräche.

Da diese Themen in allen 15 von mir bislang besuchten Gemeinden von den Bürgerinnen und Bürgern angesprochen werden, bewerte ich den dringenden Bedarf der Erfüllung meiner ausgegebenen Ziele als repräsentativ.

Euer Johannes

Meine Tour „Johannes vor Ort“ hat mich gestern nach Elsoff, Hüblingen, Neunkirchen und Irmtraut geführt.

Ich stehe für eine Ausweitung unserer Jugendarbeit:

Ich werde die Jugendarbeitum eine aufsuchendebzw. abholende Jugendarbeit in den Ortsgemeinden und der Stadt Rennerod, also vor Ort, deutlich ausweiten.

Jugend braucht Orientierung, Förderung, Beschäftigung und Fürsorge – ein sich kümmern.  Wir müssen uns in den jugendlichen Altersschichten mehr kümmern, wir müssen möglichst früh erkennen, ob Jugendliche in unseren Dörfern und der Stadt Rennerod Orientierungsuchen oder auch manchmal einfach nur gerne „abgeholt“ würden.

Ich werde deshalb den hauptamtlichen Bereich ausbauen und wir brauchen ehrenamtliches Engagement, das wir oft „nur“ abrufen müssen.

Trotz Corona will ich mehr Freizeitangebote und Mitsprachemöglichkeiten für Kinder und Jugendliche, z. B. durch Schwimmkurse und Jugendforenum für mehr Beteiligung und Mitsprache.

Ich stehe für eine Ausweitung unserer Jugendarbeit:

Wir in der VG Rennerod gemeinsam

Liebe Leser, liebe Bürgerinnen und Bürger,

wir müssen das Unfassbare erleben, wie ein Kriegsverbrecher einen Vernichtungskrieg gegen das ukrainische Volk führt, die Gefahr eines Krieges in Europa schürt und in barbarischer Weise Flüchtlingsströme auseinandergerissener Familien auslöst.

Es gilt jetzt, den Menschen, die schon jetzt beinah alles verloren haben und sich in eine völlig ungewisse Zukunft aufmachen, beizustehen und das Gefühl von Sicherheit zu vermitteln. In großer Solidarität werden wir helfen, sei es durch Spenden an unsere Hilfsorganisationen oder durch Meldung freien Wohnraums für ankommende Kriegsflüchtlinge. Melden Sie bitte verfügbaren Wohnraum an die Verbandsgemeindeverwaltungen. Von dort wird ankommenden Menschen eine sichere Bleibe zur Verfügung gestellt.

Helfen wir gemeinsam, dieses unendliche Leid zu mildern!

Wir in der VG Rennerod gemeinsam

Johannes Jung ist hier: Rennerod mit Bürgermeister-Kollege Scharwat

Bei Terminen an verschiedenen Orten in der Stadt Rennerod hat mein Bürgermeister-Kollege Raimund Scharwat mich und Vorstandsmitglieder der FWG begleitet und uns über die aktuellen Entwicklungen und Vorhaben in Rennerod informiert.

Zur Zukunftsentwicklung sind die Planungen für ein weiteres Gewerbegebiet „Hinter dem Lö´chen“ weit fortgeschritten, die Erweiterung des Gewerbegebietes Süd ist angestoßen. Beides wird unseren Wirtschaftsstandort stärken und für weitere Arbeitsplätze sorgen. Außerdem ist die Erweiterung der Kindertagesstätten für das neue Kita-Gesetz notwendig. Weitere Vorhaben sind die Erneuerung des Parkplatzes am Steinsbergstadion (vgl. Fotos) sowie die Außengebietsentwässerung. Bei diesen Projekten arbeitet die Stadt mit der Firma Daniel Wehler GmbH zusammen. D. Wehler ist Ingenieur für Geotechnik und zertifizierter Gutachter in baufachlichen Fragen. Neben Tiefbaumaßnahmen aller Art steht das Unternehmen für den Bau modernster und nachhaltiger energetischer Anlagen unter Nutzung erneuerbarer Energien.

Alle Gemeinden betrifft das aktuelle Thema der Außengebietsentwässerung. Es geht zum einen um konkreten Hochwasserschutz und zum anderen um das Freihalten der Kanalisation von Fremdwasser, welches die Kläranlagen unnötig belastet. Gerade nördlich „Butterweck“ und „Pfaffenberg“ (vgl. Fotos) kommen große Wassermengen vor, die u. a. der Holzbachverrohrung zugeführt werden. Geprüft wird, wie das Wasser gefasst und in die nördlich gelegene Nister abgeführt werden kann. Dadurch könnte eine nicht unerhebliche Entlastung des Holzbaches erreicht werden. Das ist aktiver Hochwasserschutz zu Gunsten der Bürgerinnen und Bürger in Rennerod, kann aber auch einen positiven Effekt auf die weiteren Gemeinden entlang des Holzaches haben. Diese Maßnahmen der Gemeinden gilt es aktiv zu begleiten, wofür ich meine Erfahrungen als Ortsbürgermeister sehr gut einbringen werden.

Johannes Jung ist hier: Rennerod mit Bürgermeister-Kollege Scharwat

Ich stehe für eine moderne Verwaltung: Einrichtung eines Bürger-Service-Büros und Ausweitung der Servcice-Zeiten in unserer VG-Verwaltung.

Über ein Bürgerbüro/ Mehrgenerationenbüro verfügen wir nicht – was wir aber brauchen!


Ich werde ein zentrales Bürger-Service-Büro einrichten, wo alle nachgefragten Serviceleistungen an einer Stelle angefragt und möglichst zentral bearbeitet werden.
Außerdem werde ich das Dienstleistungsangebot moderner und dienstleistungsorientierter, was insbesondere die Servicezeiten in der Verwaltung angeht, gestalten. So, wie es zahlreiche andere Verbandsgemeinden praktizieren.
3 Tage von 8 -18 Uhr, 1 Tag von 9 – 19 Uhr und 1 Tag bis 12.30 Uhr. Und das durchgehend!

Wir öffnen die Türen, wenn Sie Zeit haben und nicht umgekehrt.

Hier werde ich deutlich anders vorgehen. Ich werde eine Verbesserung durch organisatorische Maßnahmen erreichen, ohne dass zwangsläufig mehr Personal erforderlich ist.

Ich stehe für eine moderne Verwaltung: Einrichtung eines Bürger-Service-Büros und Ausweitung der Servcice-Zeiten in unserer VG-Verwaltung.

Johannes Jung ist hier: Campingpark Weiherhof

Vielen lieben Dank dem Betreiber-Ehepaar Neuberger für den herzlichen Informationsaustausch am Campingpark Weiherhof in Seck. Sehr gerne bin ich der Einladung gefolgt. Der Besuch war mir wichtig, da das Unternehmen stellvertretend für unsere touristischen Betriebe steht. Nahezu alle touristischen Übernachtungen in unserer Verbandsgemeinde entfallen auf die beiden Campingplätze.

Die Familie Neuberger hat den Campingpark im Januar 2021 übernommen. Im Vorfeld konnte ich mich aktiv bei der Suche nach einem Betreiber und bei den vertraglichen Angelegenheiten einbringen. Ich bin sehr froh, dass andere Interessenten, nämlich große Camping-Betreiberfirmen, nicht zum Zuge gekommen sind und unser Campingpark weiterhin inhabergeführt und mit Herzblut betrieben wird. Zwischen der Gemeinde, mir und dem Ehepaar Neuberger besteht eine hervorragende Zusammenarbeit. So helfen wir uns gegenseitig, wenn es z. B. um die Bereitstellung von Maschinen der beiden Bauhöfe geht, eine dauerhafte win-win-Situation. Aktuell, aber auch schon in der Zusammenarbeit mit den beiden vorherigen Betreibern konnte ich in meiner Verantwortung als Ortsbürgermeister gemeinsam mit unserem Gemeinderat aktiv bei zahlreichen Projekten zur Qualitätssicherung und Qualitätsverbesserung, u. a. durch die Erteilung des zwingend erforderlichen gemeindlichen Einvernehmens für alle Bauvorhaben, aber auch bei der Erlangung von Förderungen aus Mitteln der Europäischen Union („LEADER-Förderung“) helfen.

In den letzten Jahren ist viel passiert. Die Wasch- und Sanitärgebäude sind hochmodern und durch Bau und Sanierung in einem hervorragenden Zustand. Ein neues Sanitärgebäude komplettiert den heutigen Bedarf. Der Campingpark ist seit vielen Jahren 5-Sterne-klassifiziert und rangiert ebenso lange aufgrund einer jährlichen Zertifizierung des Camping-Award unter den besten 100 Plätzen in Europa. Seit Übernahme des Platzes wurden bereits schon wieder rund 170.000 Euro investiert, weitere Investitionen stehen an.

Aufgrund der vorliegenden Eco Camping Zertifizierung, aber auch aufgrund eigener Motivation laufen aktuell Projekte mit dem Ziel der Klimaneutralität des Betriebes. So wird u. a. der Fuhrpark nach und nach gegen vollelektrische Fahrzeuge ausgetauscht. Eins der bereits beschafften drei Elektro-Fahrzeuge durfte ich seiner Bestimmung übergeben. Für das nächste Projekt der Erweiterung der Infrastruktur für Ladesäulen habe ich meine Unterstützung zugesagt. Gespräche mit dem Energieversorger haben kürzlich stattgefunden. Hier soll nicht nur Campinggästen, sondern auch unseren Bürgerinnen und Bürgern Lademöglichkeiten angeboten werden. Während dem Ladevorgang lädt die integrierte Gaststätte mit Biergarten zum Verweilen ein.

Fortgesetzt soll der Campingpark noch attraktiver für Urlauber, aber auch für unsere Bürgerinnen und Bürger gemacht werden. Das touristische Angebot wird ständig erweitert. Neuerdings werden Camping POD´s, Mobilheime/ Chalets und Finkota Fässer zur Vermietung angeboten. Unsere wunderschöne Liegewiese lädt unsere Besucher zum Sonne tanken und zum Baden ein. Während der gesamten Corona-Pandemie konnten wir durch ein zwischen der Gemeinde und dem Betreiber abgestimmtes Hygiene- und Schutzkonzept einen umfänglichen Sonnen- und Badebetrieb gewährleisten und so unseren Kindern und Jugendlichen Freizeitmöglichkeiten bieten, während die Schwimmbäder geschlossen waren. Die Kinder und Jugendlichen haben es uns gedankt, wie ich es bei zahlreichen Besuchen erlebt habe.

Hervorragend ergänzt wird unser touristisches Angebot durch zahlreiche Wanderwege (Wäller Touren) und das Radwegenetz Rheinland-Pfalz mit regionalen Anbindungen. Den Bau und die Ausweisung des vom Deutschen Wanderverband regelmäßig zertifizierten Wanderweges „Hohe Hahnscheid“, der die Gemarkungen Irmtraut, Seck und Gemünden durchläuft, habe ich von Anfang aktiv unterstützt. So hat unsere Gemeinde auf meinen Vorschlag hin mehrere tausend Euro investiert und übernimmt auch die jährlich anfallenden Kosten von rund 1.000 Euro für die Qualitätssicherung und Zertifizierungen. Zusätzliche Informationstafeln für unsere Gäste auf Kosten der Gemeinde Seck runden das Projekt ab.

Euer Johannes

Johannes Jung ist hier: Campingpark Weiherhof

Johannes Jung in Rehe, Homberg, Nister-Möhrendorf und Willingen 26.02.2022

Der 5. Samstag in Folge Bürgergespräche bei trockenem Wetter und überwiegend strahlendem Sonnenschein. Toll, es hat mir wieder große Freude bereitet. Bislang gab es vor und nach jedem Samstag Regen und Sauwetter. Ein gutes Ohmen also für die anstehende Wahl für Veränderung, andere Herangehensweisen und Gestaltung mit eigenen Ideen und Akzenten. Danke für die herzliche Aufnahme und die guten Gespräche in den Gemeinden, die ich heute besucht habe.

In Rehe hat mich mein Bürgermeisterkollege Johannes Beul begrüßt. Johannes Beul ist gleichzeitig mein Kollege in der FWG-Fraktion des VG-Rates, im Haupt, Bau- und Finanzausschuss und gehört zu meinem Wahlkampfteam. Er hat mich über die aktuellen Entwicklungen in „seiner“ Gemeinde informiert. So wurden sehr zügig alle erforderlichen Beschlüsse und Entscheidungen im Rahmen der Bauleitplanung für eine Erweiterung der Firma ABUS getroffen. Die Firma kann sich nun erneut betrieblich ausdehnen und sichert damit als attraktiver Arbeitgeber Arbeitsplätze in unserer Region. Darüber hinaus hat die Gemeinde das Gebäude, in der die Kindertagesstätte untergebracht ist, übernommen, wobei die Trägerschaft bei der evangelischen Kirchengemeinde Rennerod verbleibt. Im Rahmen einer interkommunalen Zusammenarbeit tragen neben der Gemeinde Rehe die Gemeinden Homberg und Waigandshain die Betriebs- und Investitionskosten. Es sind weitere Baumaßnahmen geplant, die die Kita für die Anwendung der neuen Betreuungsmodelle nach dem neuen Kita-Gesetz fit machen wird. Gerne nahm Kollege Beul mein Angebot zur Unterstützung bei den anstehenden Planungen an, da ich erst kürzlich für den Umbau und die Erweiterung unserer eigenen Kindertagesstätte verantwortlich war.

Neben zahlreichen Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern in Homberg hat mich mein Bürgermeisterkollege Michael Gräb bei einem Rundgang über die Aktivitäten der Homberger Dorfgemeinschaft informiert. Auch mit Michael verbindet mich eine sehr freundschaftliche Zusammenarbeit, nicht zuletzt auch in seiner Zeit als Ratskollege im Verbandsgemeinderat.

Michael ist ein Ehrenamtler durch und durch. Das Amt des Ortsbürgermeisters hat er bereits seit 33 Jahren inne und damit der dienst älteste Bürgermeister. Er war viele Jahre im Vorstand des Dorfverschönerungsvereins tätig, im VG-Rat sehr aktiv, und hat über sehr viele Jahre Jugendfreizeiten organisiert und geleitet. Michael, diese Erfahrungen möchte ich gerne nutzen und werde Dich voraussichtlich als Berater für die Erreichung meines Zieles des Aufbaus einer aufsuchenden und abholenden Jugendarbeit einbinden.

Gemeinsam von Ortsgemeinde und Dorfverschönerungsverein ist in den letzten beiden Jahren sehr viel für die Gemeinde erreicht worden. Die funktionale Aufwertung des Dorfmittelpunktes ist nahezu abgeschlossen und wurde mit 70 % aus der EU-LEADER-Förderung unterstützt. Zu dem Projekt gehört der Neubau eines terrassenförmigen Dorfplatzes, des Bauhofes, des Einsatzes von Photovoltaikanlagen sowie die Installation von e-Ladesäulen im Dorfzentrum. Eine Abstellmöglichkeit für Wohnmobile ist ebenfalls bereits vorhanden. Das hat mich beeindruckt, passt es doch zu meinen Zielen des zügigen Aufbaus einer e-Ladeinfrastruktur in den Zentren der Ortsgemeinden als Beitrag für mehr Klimaschutz sowie als Teil des von mir vorgesehenen ganzheitlichen Klimaschutzkonzeptes und der Einrichtung eines Klimaschutzmanagements in der VG-Verwaltung.

In Nister-Möhrendorf war ich zum zweiten Mal in den vergangenen Tagen zu Besuch. Bei Gesprächen mit Familien bestätigte sich der Bedarf und damit das von mir gesetzte Ziel der Ausweitung und Flexibilisierung der Betreuungszeiten in den Grundschulen. Eine Betreuungszeit bis 14.30 Uhr erscheint anhand der heutigen Bedürfnisse an die Vereinbarkeit von Familie und Beruf unzureichend zu sein. Außerdem wurde eine gewisse Unflexibilität bei der Wahl der Betreuungsmodelle angesprochen. Zu Beginn eines Schuljahres müssen die Betreuungszeiten verbindlich von den Familien gewählt werden, ohne dass im Laufe des Jahres Änderungen aufgrund z. B. geänderter beruflicher Situationen möglich sind. Genau da setze ich an. Die Ausweitung und Flexibilisierung der Betreuungszeiten gehören zu meinem Sofortprogramm.

Obwohl pünktlich in Willingen angekommen erwarteten mich bereits einige Bürgerinnen und Bürger. Herzlichen Dank für die angeregten Gespräche. Angesprochen wurde ich u. a. auf den von mir verfolgten (richtigen) Bürgerbus-Betrieb. Nicht nur in Willingen wünschen sich die Menschen in den Dörfern ein größeres Angebot an Mobilität. Genau das entspricht meinem Ziel für mehr Mobilität für alle. Ich konnte erläutern, wie ich mir einen solchen Bürgerbus-Betrieb konkret vorstelle. Hierfür sollen 1 bis 2 eigene Fahrzeuge beschafft und feste Abhol- und Bringzeiten in den Dörfern ausgewiesen werden. Diese Haltestellen sollen dann angefahren werden, wenn zuvor eine Anforderung für die jeweiligen Zeiten im zentralen Bürgerbüro eingeht, dass ich sofort einrichten werde. Ich bin mir sehr sicher, dass sich z. B. rüstige Rentnerinnen und Rentner zum Führen der Fahrzeuge auf ehrenamtlicher Basis bereit erklären werden. Mein Bürgermeisterkollege Klaus Wehr hat mich herzlich begrüßt und mir einen interessanten Einblick in ein aktuelles Projekt der Gemeinde gegeben. Wir kennen uns bereits viele Jahre, u. a. aus meiner langjährigen Tätigkeit im aktiven Einsatzdienst der Feuerwehr. Klaus Wehr ist ehrenamtlich sehr aktiv. Neben seiner Funktion als Ortsbürgermeister ist er Wehrführer der örtlichen Wehr und ehrenamtlicher stellvertretender VG-Wehrleiter. Bei dem Projekt wird die Nisterquelle neu gefasst, neu gestaltet und eine Renaturierung eines Teils des Gewässerverlaufs durchgeführt. Dazu gehört auch die Anbringung von Informationstafeln und die Anpflanzung zahlreicher Bäume seitens der Gemeinde. Sitzgruppen werden zum Verweilen einladen. Zudem hat die Gemeinde zur Verwirklichung der Maßnahme eine Wiesenfläche erworben und eine Zuwegung ausgebaut und befestigt.

Alles in allem wird von einem Kostenvolumen von 300.000 Euro ausgegangen, wofür eine sehr hohe Landesförderung vorliegt. Die Gemeinde stemmt rund 80.000 Euro aus Eigenmitteln. Bald wird dort ein Kleinod in seiner natürlichen Entwicklung zu sehen sein. Die Arbeiten werden demnächst abgeschlossen. Deshalb haben wir einen weiteren Besuch im Frühjahr verabredet. Bis dahin weiter so, aktive Gemeinde Willingen.

Solche touristischen Projekte kann ich aus eigenen Erfahrungen nur unterstützen. Ich konnte derartige touristische Anziehungspunkte in „meiner Gemeinde“ mit initiieren und erfolgreich Förderungen erlangen. Herzlichen Dank für die so freundliche Aufnahme in Willingen.

Johannes Jung in Rehe, Homberg, Nister-Möhrendorf und Willingen 26.02.2022

Johannes Jung ist hier. Albertshof Rennerod

Vielen lieben Dank für den herzlichen Empfang und die guten Gespräche bei meinem Informationsbesuch auf dem Albertshof in Rennerod. „5 Kinder und 150 Kühe“, so präsentierte das SWR-Fernsehen den Biolandhof von Kerstin und Peter Doppstadt.

Seit über 30 Jahren trägt der Hof als Bio-Pionier zu einer nachhaltigen Landwirtschaft in unserer Region bei. Eine wesensgemäße Tierhaltung, pädagogische Angebote und ein fast berühmter Hofladen gehören dabei fest zusammen.

Das Ehepaar managt einen Betrieb mit 150 Milchkühen und 140 Hektar Grünland. Peter Doppstadt ist für das operative landwirtschaftliche „Geschäft“ und die Agrartechnik zuständig, Kerstin für den Hofladen mit seinen 3.000 Produkten. Der Hofladen gehört seit vielen Jahren zu den besten Bio-Läden Deutschlands. Auch in diesem Jahr ist er als einer der 110 besten Bio-Läden in Deutschland ausgezeichnet worden.

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat aus ca. 32.000 Öko-Betrieben 290 sog. „Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft“ ausgewählt, wozu der Albertshof gehört. Es werden Führungen, Hoffeste und Aktionstage für Verbraucherinnen und Verbraucher, Familien, Kitas; Schul- und Berufsschulklassen, Auszubildende, Umstellungsinteressierte, Praktikerinnen und Praktiker angeboten, um Interessierten zu zeigen, was ökologischer Landbau ausmacht.

Besonders erfreut hat mich, dass die Tiere den größten Teil des Jahres auf der Weide gehalten werden. „Auf dem Grünland erwirtschaften wir die Futtergrundlage für unsere Milchkühe, Rinder und deren Kälber“, so Peter Doppstadt. Neben der Fleischproduktion liegt der betriebliche Schwerpunkt auf der Milchproduktion. Diese geht an die Upländer Bauernmolkerei. Von dort erfolgt die bio-zertifizierte Weiterverarbeitung. Fleisch und andere Hofprodukte werden größtenteils in dem eigenen Hofladen verkauft.

Unter der Überschrift „Lernort Bauernhof“ liegt auf einer „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ein besonderes Augenmerk, um so Kindern und Jugendlichen Natur- und landwirtschaftliche Zusammenhänge erfahr- und begreifbar zu machen. Zudem ist der Albertshof Ausbildungsbetrieb.

Als weiteres Projekt wird der Leistungsumfang des Bioladens erweitert, u. a. um einen Café-Bereich, nach dem Motto „einkaufen und kommunizieren“. Die Baugenehmigung liegt vor, ebenso wie die Zusage einer LEADER-Förderung.

Unsere Wirtschaftsbetriebe, landwirtschaftlichen Betriebe und am Beispiel des Albertshofs als Bioland-Hof zeigen sehr eindrucksvoll, wie konkret sie auf regionale Wertschöpfung setzen und für unseren attraktiven Wirtschaftsstandort auch überregional werben.

Unsere Unternehmen brauchen für ihre Weiterentwicklung die Unterstützung bei den Bauleitverfahren. Ich werde unsere Betriebe dabei tatkräftig begleiten und unterstützen. Hierbei werde ich auf meine 15-jährige Erfahrung als Ortsbürgermeister im Zusammenhang mit der Bauleitplanung und bei Bauvorhaben zurückgreifen.

Euer Johannes

Johannes Jung ist hier. Albertshof Rennerod

„Informationstour Schulen“: Nister-Möhrendorf

In der vergangenen Woche habe ich mir mit Teilen des Vorstandes der FWG ein Bild über die baulichen u. infrastrukturellen Bedingungen sowie der Sportanlagen an unseren Schulen gemacht. Die Besichtigung der Innenräume war aufgrund der vorherrschenden Pandemie nicht möglich. Eine Einweisung und Exkursion von Schul-, Schulträger- und Sportausschuss gemeinsam mit dem Haupt-, Bau- und Finanzausschuss, dessen Mitglied ich bin, fand zuletzt vor mehr als 8 Jahren unter der Leitung unseres Bürgermeisters a. D. Werner Daum statt.
Zeit also, sich zu informieren.

Gerade an der Grundschule „Hoher Westerwald“ in Nister-Möhrendorf sehe ich den Bedarf eines Umbaus zur Ganztagsschule. Dies werde ich dem VG-Rat vorschlagen und so schnell wie möglich umsetzen. Wie in meinen Zielen formuliert, will ich die Betreuungszeiten deutlich ausweiten, wie am Bsp. der Grundschule Nister-Möhrendorf über die aktuell geltende Zeit bis 14.30 Uhr hinaus. Der Zeitrahmen bis 14.30 Uhr ist aus meiner Sicht für berufstätige Eltern nicht ausreichend. Außerdem will ich die Wahlmöglichkeit für die Betreuung flexibilisieren, ohne dass die Eltern sich zu Beginn eines Schuljahres verbindlich für ein ganzes Jahr im Voraus festlegen müssen.
Zurzeit kann an dieser Grundschule kein warmes Mittagessen angeboten werden. Hier gilt es, im Zuge der Umwandlung zur Ganztagsschule einen Küchenbereich zu bauen, um so ein echtes Ganztagsangebot anbieten zu können. Damit können auch Synergien für den Betrieb der direkt angrenzenden Kindertagesstätte des Zweckverbandes Hoher Westerwald genutzt werden. Ohne die bereits vom Zweckverband geplante Erweiterung (u.a. Küchenbereich) ist die nach dem seit Juli 2021 geltenden neuen Kita-Gesetz ergangene Verpflichtung der Bereitstellung eines Mittagessens für alle Kinder, die das wollen, aus meiner Sicht nur schwerlich zu gewährleisten.
Deshalb im Rahmen meiner bekannten Ziele: Ausbau und Flexibilisierung der Betreuungszeiten, Ausbau der GS Hoher Westerwald zur zweiten Ganztags-Grundschule, Bau der dafür erforderlichen Funktionsräume und Möglichkeit der Mitnutzung durch die Kindertagesstätte.

„Informationstour Schulen“: Nister-Möhrendorf

Bürgergespräche am 19.02.2022

Am vergangenen Samstag habe ich meine Bürger-Informationsgespräche in Hellenhahn-Schellenberg, Neustadt, Emmerichenhain und Zehnhausen fortgesetzt. Die Fragen der Bürgerinnen und Bürger bezogen sich in erster Linie auf meine konkreten Ziele zum Klimaschutz, für einen (richtigen) Bürgerbus-Betrieb, auf die Situation in den Schulen aufgrund nicht vorhandener Luftreinigungsanlagen sowie die fehlenden Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche insbesondere in der Zeit der Pandemie für die breite Masse der Familien.
Auch der fehlende Ausbau mit Windkraft als ein Teil für mehr Klimaschutz durch Nutzung dieser erneuerbaren Energieform wurde thematisiert.
Zu allen Themen habe ich erläutern können, wofür ich stehe.

In Bezug auf die Windkraft bin ich für einen Ausbau, verträglich für unseren Lebensraum und unter Wahrung der Abstände zu Wohnbebauungen. Herzlichen Dank sage ich allen Bürgerinnen und Bürgern, die das Angebot zum Informationsaustausch trotz der widrigen Witterungsverhältnisse in Anspruch genommen haben.

Euer Johannes

Bürgergespräche am 19.02.2022

Herzliche Einladung von Moni und Frieder Kroppach in Rehe 19.02.2022

Zusammen mit meiner Familie erhielt ich spannende Einblicke in vergangene Zeiten. Das Engagement für solch ein leidenschaftliches Hobby hat uns begeistert. “Monis Museum” zeigt sehr gut, wie auch kleine Initiativen uns alle bereichern können. Zudem wurden wir sehr herzlich empfangen – ein schönes Gespräch wie mit langjährigen Freunden.

Herzliche Grüße nach Rehe!

Euer Johannes

Herzliche Einladung von Moni und Frieder Kroppach in Rehe 19.02.2022

Johannes Jung informiert Sabine Bätzing-Lichtenthäler über die Kita der Gemeinde Seck 18.02.2022

Heute konnte ich unsere heimische Landtagsabgeordnete u. Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Frau Sabine Bätzing-Lichtenthäler in meiner Funktion als Ortsbürgermeister begrüßen. Ein schon länger gehegter Wunsch von Frau Bätzing-Lichtenthäler wurde damit erfüllt. Von Interesse war der Informationsaustausch im Zusammenhang mit der Erweiterung der Kita. Schließlich haben wir eine Landeszuwendung von rund 200.000 Euro erhalten. Ferner stand der Informationsaustausch über die pädagogischen Betreuungskonzepte im Vordergrund. Insgesamt hat die Gemeinde in den vergangenen beiden Jahren insgesamt acht Beschäftigte, davon fünf im Erziehungs- und Betreuungsdienst zusätzlich eingestellt.

Frau Bätzing-Lichtenthäler drückte dem Träger, der Leitung u. dem gesamten Kita-Team ihre Wertschätzung darüber aus, dass es in den vergangenen beiden Jahren und insbesondere in der Coronazeit gelungen sei, die Betreuungskonzeption vom geschlossenen Gruppenkonzept zum offenen Konzept komplett umzustellen. Sie lobte die Mitwirkung aller Beschäftigten u. deren Bereitschaft zu Spezialisierungen und Fortbildungen, die der Träger besonders fördert. Dies alles gelänge nur durch eine stetige Fortentwicklung des Teams u. die Bereitschaft zur Veränderung einschließlich der Integration neuer Mitarbeitenden.

Die Gemeinde Seck hatte die Planungen frühzeitig begonnen, um die neuen Betreuungsmodelle bei gleichzeitig stark ansteigenden Kinderzahlen zu schaffen u. die Anforderungen des neuen Kita-Gesetzes sicherzustellen. Die verfügbare Nutzfläche wurde um rund 240 Quadratmeter vergrößert. Es wurde ein 4. Gruppenraum, eine Mensa, eine neue Küche, ein neuer Ruheraum sowie eine flexibel nutzbare Galerie mit Bibliothek gebaut. Im Bestandsgebäude fand eine Verdopplung der Sanitär- und Waschbereiche für die Gruppen u. für den mittlerweile stark angestiegenen Personalbereich statt. Alle Sanitärbereiche wurden komplett entkernt, saniert u. mit neuem Inventar ausgestattet.

Wir haben mit großer Anstrengung ein optimales Lern- u. Betreuungsumfeld für unsere Kinder geschaffen. Meine Devise: Bedarf erkennen, zügig planen u. umsetzen!

Johannes Jung informiert Sabine Bätzing-Lichtenthäler über die Kita der Gemeinde Seck 18.02.2022

Johannes Jung informiert Sabine Bätzing-Lichtenthäler über Planungen für ein neues Gemeindezentrum. 18.02.2022

Heute hatte ich die Gelegenheit, unsere heimische Landtagsabgeordnete und Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Sabine Bätzing-Lichtenthäler in meiner Funktion als Ortsbürgermeister im Rahmen ihrer sog. Dörfertour über die gemeinsamen Planungen mit der Katholischen Kirchengemeinde zu informieren.

Ich konnte dabei über die sehr gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen beiden Parteien berichten. In Fortsetzung einer Machbarkeitsstudie konnten bereits konkrete Planzeichnungen gemeinsam erarbeitet werden. Die Raumbedarfe und Gestaltungswünsche beider Seiten sind bestmöglich berücksichtigt. Sämtliche Bedarfe der örtlichen Vereine, wie Kirchenchöre, Männerchor, Musikverein, Sportverein, Josefsverein mit Kolpingfamilie und Frauengemeinschaft können in dem geplanten Gebäude abgebildet werden. Wir haben bei den Planungen nicht nachgelassen. Wenn wegen der Pandemie keine Treffen in Präsenz verantwortbar waren, fanden Video-Konferenzen statt. Ein auf breiter Basis entwickelter Konsens mündete Anfang 2022 in einen Vorschlag zur Umsetzung, der dem Bistum Limburg zur Entscheidung vorliegt. Wir rechnen mit einer zeitnahen positiven Rückmeldung, schließlich favorisiert auch das Bistum den Vorschlag der Gemeinde Seck für einen gemeinsamen Neubau. Uns drängt die Zeit, ich möchte da unbedingt vorankommen, insbesondere in der Hoffnung, dass wir die Pandemie bald weitgehend hinter uns lassen können. Wir wollen mit der neuen Begegnungsstätte die durch die Pandemie nahezu völlig zum Erliegen gekommenen sozialen Kontakte wieder möglich machen. Wir haben schließlich noch nicht einmal geeignete Räume, in denen wir uns der Kinder- und Jugendbetreuung widmen können. Das trifft die Zivilgemeinde wie die Kirchengemeinden gleichermaßen.

Sabine Bätzing-Lichtenthäler zeigte sich erfreut über die bislang erzielten Fortschritte für ein neues Haus der Begegnung, des sozialen Austauschs, für ein reges Vereinsleben. Sie sagte ihre Unterstützung bei den weiterführenden Schritten zu. Für ihre ersten Hinweise zu Fördermöglichkeiten sind wir sehr dankbar. Vorausschauende Gespräche mit dem Innenministerium werden demnächst von mir geführt. Hierbei wird mir meine Vernetzung in die Landesregierung hilfreich sein. Frau Bätzing-Lichtenthäler bat mich, sie bei der Planung in die Zukunftsentwicklung der Gemeinde Seck auf dem Laufenden zu halten.

Johannes Jung informiert Sabine Bätzing-Lichtenthäler über Planungen für ein neues Gemeindezentrum. 18.02.2022

Erste öffentliche E-Ladestationen in Rennerod eingeweiht 18.02.2022

Heute habe ich die ersten öffentlichen Ladestationen in Rennerod für E-Autos ihrer Bestimmung übergeben und mich über die neuesten Entwicklungen und Technologien für nachhaltige Energiekonzepte und Klimaschutz informiert.

Die geschäftsführenden Inhaber der nwe Ingenieurgesellschaft mbH & Co. KG Darius Nurischad und Torsten Schöw haben mir und dem Vorstand der FWG Rennerod einen intensiven Einblick in bereits erfolgreich realisierte Projekte für mehr Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und besseren Klimaschutz vermittelt.

Das Unternehmen ist ein höchst innovatives Unternehmen am Wirtschaftsstandort Rennerod und sieht die Kernkompetenz in der Planung der Technischen-Gebäude-Ausstattung (TGA) einschließlich Bauleitung sowie der Entwicklung von Energie- und Fernwärmekonzepten. Mit dem Fokus auf Nachhaltigkeit und regenerative Energien hat das Unternehmen am Firmensitz in der Bahnhofstraße 60 in Rennerod jetzt vier öffentliche e-Ladesäulen für Elektrofahrzeuge bereitgestellt. Diese stehen an 7 Tagen 24 Stunden zur Verfügung, die Abrechnung ist über Kreditkarte oder mittels gängiger Smartphone-Apps sehr einfach.

Mein Ziel ist es, in den Zentren unserer Ortsgemeinden und der Stadt Rennerod schnellstmöglich und eigenständig mit den Partnern der Energieversorgung eine Ladeinfrastruktur aufzubauen. Die Beschaffungskosten für eine Ladesäule liegen erstaunlicherweise bei etwa 1.000 Euro. Hinzu kommen lediglich Kosten für die Verkabelung und Installation.

Besonders hat mich gefreut, dass die Firma nwe ihr Personal in unserer Region rekrutiert und unseren heimischen Fachkräften attraktive Arbeitsplätze in unserer Region bietet. Derzeit werden 28 Mitarbeitende in dem Unternehmen beschäftigt. Gesucht werden aktuell technische Systemplaner, auch für einen Ausbildungsgang. Zudem engagiert sich nwe in der Berufsausbildung von Bürokaufleuten und steht für eine Übernahme nach der Berufsausbildung.

Als sehr nachteilig in Bezug auf die Wettbewerbsfähigkeit wird von den Unternehmern die nicht ausreichend dimensionierte Internet-Infrastruktur bewertet. Dies habe ganz klar entscheidende Standortnachteile. Diese Kritik erfahre ich übrigens auch bei meinen Besuchen bei anderen Betrieben und Gesprächen mit weiteren Firmeninhabern. Hier ist in der Vergangenheit viel zu wenig gemacht worden. Meinen Zielen entsprechend werde ich die Ausstattung mit schnellsten Internetverbindungen zum Erhalt unseres Wirtschaftsstandortes sofort anpacken.

nwe verfügt über zahlreiche Referenzprojekte in unserer Verbandsgemeinde (u. a. Kita Falterswiese, Katholisches Pfarrheim, Feuerwehrgerätehaus Rennerod) und überregional in nahezu allen Teilen Deutschlands, u. a. als Auftragnehmer großer deutscher Konzerne. Das Unternehmen ist führend im Bereich BIM (Building Information Modelling) und wirkt im BIM-Cluster Rheinland-Pfalz mit.

Der Besuch hat mich aufgrund des Produktportfolios begeistert und die Passgenauigkeit auf meine Ziele im Bereich Energie und Klimaschutz haben mich überzeugt. Mit einem solchen Portfolio lassen sich alle meine Vorhaben für neue und nachhaltige Energie- und Klimaschutzkonzepte, Energieeinsparung und den Bau von Photovoltaikanlagen verwirklichen. Wir brauchen also gar nicht in die Ferne schweifen, wir haben die Firmen, die es können, vor Ort.

Ich werde meine Pläne zur flächendeckenden Einführung dieser innovativen Technologien für mehr Klimaschutz, Energieeffizienz und für die Einrichtung eines Klimaschutzmanagements in unserer Verbandsgemeinde sofort umsetzen. Nicht nur über Klimaschutz reden, sondern machen!

Auch hier haben wir ganz viel aufzuholen. Andere Verbandsgemeinden sind uns da weit voraus. Fördergelder des Bundes für ein eigenes Klimaschutzkonzept und ein eigenes Klimaschutzmanagement hätten schon seit mindestens drei Jahren genutzt werden können. Ich werde es machen.

Deshalb: Johannes Jung wählen heißt neue Ideen und innovative Herangehensweisen wählen.

Erste öffentliche E-Ladestationen in Rennerod eingeweiht 18.02.2022